Johanna Sachse

Doktorandin

Seit Oktober 2017 arbeitet Johanna Sachse an ihrer Promotion zur Archäologiedidaktik an der Universität Bremen am Institut für Geschichtswissenschaft, Abteilung "Didaktik der Geschichte" (gefördert durch ein Brückenstipendium der Universität Bremen)

Näheres zur Vita und zum Dissertationsprojekt siehe weiter unten.

 

Kontakt:

jsachse@uni-bremen.de

 

Vita
  • Seit Oktober 2017: Promotion an der Universität Bremen am Institut für Geschichtswissenschaft, Abteilung Geschichtsdidaktik
  • Gefördert durch ein Brückenstipendium der Universität Bremen
  • 2017: Nebentätigkeit als Lehrerin am Hermann-Böse-Gymnasium in Bremen
  • seit 2016: Nebentätigkeit beim Archäologiebüro Nordholz
  • 2015-2017: Studium an der Universität Bremen, Abschluss: Master of Education (Französisch und Geschichte für das Lehramt an Gymnasien und Oberschulen)
  • Titel der Masterarbeit: „Also ich gehe da halt mit einem sehr großen Respekt dran" – Eine qualitative Studie zu Erwartungen von und Wirkungen auf SchülerInnen vor und nach dem Besuch am Denkort Bunker „Valentin" in Bremen-Farge
  • 2014-2016: Tätigkeit als studentische Hilfskraft in der Landesarchäologie Bremen
  • 2013-2014: Auslandssemester an der Université Lille 3 in Frankreich
  • 2012-2015: Studium an der Universität Bremen, Abschluss: Bachelor of Arts (Französisch und Geschichte für das Lehramt an Gymnasien und Oberschulen)
  • 2012: Niedersächsisches Abitur

 

 

Dissertationsprojekt:


"Vergangenheit zum Greifen nahe – Geschichtsdidaktische Perspektiven auf Vermittlungspotenziale der Archäologie im schulischen Kontext" (Arbeitstitel)


Obwohl die Archäologie seit jeher die Menschen aller Altersgruppen fasziniert, haben es die Geschichtsdidaktiker*innen bisher versäumt, diesem auch bei Kindern und Jugendlichen vorhandenen Interesse nachzugehen und es für entsprechende geschichtsunterrichtliche Konzepte im Sinne des historischen Lernens positiv zu nutzen. Daher sollen nun erstmals auf der Basis einer qualitativ-rekonstruktiv angelegten Interventionsstudie mit Schüler*innen Überlegungen zu den Potenzialen dieser Methode für den Geschichtsunterricht an Schulen formuliert werden. Dazu führen Schüler*innen archäologische Ausgrabungen durch und werden sowohl vor als auch nach dieser Intervention unter anderem zu ihren Erfahrungen mit Archäologie in Einzelinterviews befragt. Während der Ausgrabung haben die Proband*innen Digitalkameras dabei und den Auftrag, ihre Eindrücke bildlich festzuhalten, um auf diese Weise in Kombination mit den Gesprächen die Lerner*innenperspektive möglichst dicht beschreiben zu können.


Betreuerinnen: Dr. Sabine Horn und Prof. Dr. Uta Halle

Vorträge
  • November 2018, Ludwigsburg, 2. Geschichtsdidaktischer Studientag an der Pädagogischen Hochschule. Vortrag: „Vergangenheit zum Greifen nahe – Erste Forschungsergebnisse einer qualitativen Studie zum Lernen bei archäologischen Ausgrabungen". Veranstalter: Verein Alte Geschichte für Europa e.V.
  • Juni 2018, Kassel, IX. Nachwuchstagung. Vortrag: „Historisches Denken ergraben? – Über die Aufgabe der Geschichtsdidaktik, ihr ‚offensichtliches Desinteresse' an einer Archäologiedidaktik zu überdenken". Veranstalter: Konferenz für Geschichtsdidaktik und Universität Kassel.
  • Juni 2018, Hannover, 7. Norddeutscher Archivtag. Teilnahme an Podiumsdiskussion zum Thema „Benutzung aus der Perspektive der Nutzer". Veranstalter: Niedersächsisches Landesarchiv und Stadtarchiv Hannover.

 

Veröffentlichungen
  • „Ein KZ für die Werft – Die Geschichte des Außenlagers ‚Schützenhof' in Bremen-Gröpelingen" (zusammen mit Jan Dohrmann, Lilja Girgensohn, Anna Görner, Ulrike Huhn, Lennart Pohl und Julia Szarzech), Audiowalk durch den Stadtteil Gröpelingen zum Thema NS-Zwangsarbeit in den Jahren 1944/45, erstmalige Präsentation am „Tag des offenen Denkmals" in Bremen am 9. September 2018.
  • „Tierbestattungen als Ausdruck einer besonderen Beziehung zwischen Menschen und ihren Haustieren" (im Erscheinen), in: Horn, Sabine/Roscher, Mieke (Hg.): Spuren suchen. Tier-Mensch-Beziehungen im Geschichts- und Politikunterricht, Kassel.
  • „Kriegselefanten - Panzer der Antike" (zusammen mit Alexander Steinert) (im Erscheinen), in: Horn, Sabine/Roscher, Mieke (Hg.): Spuren suchen. Tier-Mensch-Beziehungen im Geschichts- und Politikunterricht, Kassel.
  • „Pferdebestattungen aus der Völkerwanderungszeit – Ausdruck von Macht und Pracht?", Präsentation des wissenschaftlichen Posters am Tag des offenen Denkmals 2017 in der Landesarchäologie Bremen zum Thema „Macht und Pracht".
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